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Wie? Das gab es noch nicht als animiertes GIF? Dann musste ich es eben selbst machen! Mann, do!

Wie? Das gab es noch nicht als animiertes GIF? Dann musste ich es eben selbst machen! Mann, do!


Sigmar Gabriel zu Freiheitsrechten

Kennt ihr schon das Zitat von Sigmar Gabriel?

„Ich finde, was hier offensichtlich wird, ist, dass wir in dieser globalisierten Welt keine Regeln dafür haben, wie mit den Persönlichkeitsdaten der Menschen umgegangen wird. […] Meine große Sorge ist, dass wir etwas auf’s Spiel setzen, was eigentlich das Wertefundament des transatlantischen Bündnisses und der Europäischen Union ist. Und das war immer, dass wir gesagt haben, bei uns gilt die Freiheit und der Persönlichkeitsschutz des Einzelnen weit mehr als das Interesse des Staates. Und der Staat muss gute Gründe vortragen, damit er das einzelne Freiheitsrecht einschränken darf. Das war im Ostblock immer genau umgekehrt. Da war das Gegenteil der Fall. Wir haben gesagt: Nein, die Freiheitsrechte des Einzelnen sind bei uns das wichtigste in unserer Verfassung. Dafür haben viele, viele Menschen ihr Leben geopfert, dass es eine solche Verfassung gibt. Der Staat muss begründen, nachweisen, kontrollieren, wie weit er diese Freiheitsrechte im Einzelfall, und nur dann wenn schwere Straftaten zu befürchten sind, eingrenzen darf.“

(3. Juli 2013 bei Anne Will)

Dieses Zitat bezieht sich auf den NSA-Überwachungsskandal, nicht aber auf die Vorratsdatenspeicherung. Ich frage mich aber dennoch, wann Sigmar Gabriel es versteht, dass auch bei einer Vorratsdatenspeicherung die Daten aller gespeichert werden. Wer hat mit wem wann wie lange telefoniert? Wer hat wem wann eine E-Mail geschrieben? Und vor allem: Wer hat sich wann wo aufgehalten (Handy-Funkzellen). Und wer ernsthaft behauptet, dass diese Daten nur in Ausnahmefällen benutzt werden, hat die Skandale der letzten Monate doch nicht verstanden.


Facebook-Nachrichten zu SQL umwandeln

Wer bei Facebook aktiv ist, hat sicherlich auch viele Nachrichten ausgetauscht. Facebook bietet die Möglichkeit, die gesammelten Daten (auch Nachrichten) zu exportieren. Doch erhält man dann lediglich einige HTML-Dokumente. Wenn ihr, so wie ich, ein SQL-Archiv eurer Nachrichten anlegen wollt, dann zeige ich euch hier, wie es geht.

  1. Ladet euch euer Archiv.
  2. Öffnet messages.html mit einem Texteditor (Achtung: kann sehr groß werden, nutzt am besten Editoren wie vi oder nano).
  3. Löscht den gesamten HTML-Vor- und Nachspann. Der Inhalt muss bei <div class=”thread”> beginnen und mit einem entsprechenden </div> enden.
  4. Fügt am Anfang folgendes ein:

    <?xml version=”1.0” encoding=”utf-8”?>
    <?xml-stylesheet type=”text/xsl” href=”fb-transform.xsl”?>
    <doc>

  5. Fügt am Ende folgendes ein:
    </doc>
  6. Nutzt Suchen/Ersetzen in dem Dokument zweimal:
    Suche “</div><p>”, ersetze durch “<p>”.
    Suche “</p>”, ersetze durch “</p></div>”.
  7. Speichert die Datei als “messages.xml”.
  8. Ladet euch diese XSLT-Datei herunter, speichert sie im selben Verzeichnet und öffnet sie ebenfalls im Editor.
  9. Ersetzt “DEIN FACEBOOK NAME” durch euren Namen bei Facebook und “FACEBOOKNUMMER” durch eure Identifikationsnummer bei Facebook.
  10. Passt ggf. die SQL-Anfrage nach euren Wünschen an.
  11. Öffnet messages.xml im Webbrowser oder verwendet einen XSLT-Prozessor (bei OS X im Terminal: xsltproc -o ausgabe.sql messages.xml)
  12. Fertig!

Da ich dies nur für mich für den Privatgebrauch erstellt habe, ich es dennoch gern mit euch teilen wollte, übernehme ich keinen Support falls nicht alles direkt so klappen sollte. Häufig scheitert es an möglichen Sonderzeichen in den Nachrichten. Dazu einfach die messages.xml noch einmal öffnen und nach den Sonderzeichen suchen (die XSLT-Prozessoren geben an, an welcher Stelle das Zeichen auftritt), dieses dann einfach löschen.


Peer Steinbrück Skandale

Es nimmt leider kein Ende… 


Das leicht abgewandelte Thierse-Schwaben-Bashing

Wolfgang Thierse hat sich in einem Interview mit der Berliner Morgenpost über Schwaben in Berlin beschwert. Was wäre, wenn er das gleiche über Türken gesagt hätte? Nein, lieber Wolfgang, das ging absolut daneben.

Berliner Morgenpost: Können Sie dem Nachbarschaftsmix mit den vielen [Türken] und Latte-Macchiato-Muttis etwas abgewinnen?

Thierse: […] Ich ärgere mich, wenn ich beim [Imbiss] erfahre, dass es keine [Bulette] gibt, sondern [Köfte]. Da sage ich: In Berlin sagt man [Bulette], daran könnten sich selbst [Türken] gewöhnen. Genau das gleiche mit [Lahmacun]. Was soll das? In Berlin heißt es [Pizza mit Hack]. Da werde ich wirklich zum Verteidiger des berlinerischen Deutsch.

Ich wünsche mir, dass die [Türken] begreifen, dass sie jetzt in Berlin sind. Und nicht mehr in ihrer Kleinstadt mit Kehrwoche. Sie kommen hierher, weil alles so bunt und so abenteuerlich und so quirlig ist, aber wenn sie eine gewisse Zeit da waren, dann wollen sie es wieder so haben wie zu Hause. Das passt nicht zusammen.

(Anpassungen von mir nachträglich.)

Ich lebe in Berlin. Ich liebe die Vielfalt. Ich freue mich, dass hier Türken leben – und auch Schwaben!


Der Durchgang von der Wilhelmstrasse 65 zum Jakob-Kaiser-Haus im Zeitraffer. #bundestag (Taken with GifBoom)

Der Durchgang von der Wilhelmstrasse 65 zum Jakob-Kaiser-Haus im Zeitraffer. #bundestag (Taken with GifBoom)


Sicher in offenen WLAN-Netzen surfen

Bei Konferenzen, im Café, im Flughafen: An vielen Stellen hat man Zugang zu einem offenen WLAN. Der Vorteil liegt auf der Hand: kostenlos und meist ohne großen Konfigurationsaufwand kommt man ins Internet. Doch: jedes nicht verschlüsselte WLAN versendet intern Daten, so dass jeder im gleichen Netz mitlesen kann. Dies können u. U. auch sensible Daten, wie Kennwörter oder andere geheime Informationen, sein. Abhilfe können z. B. beim Surfen Websites sein, die über das verschlüsselte Protokoll HTTPS Daten verschicken. Die Mehrzahl der Seiten nutzt aber lediglich HTTP (also ohne das “S”), wodurch die Daten im Klartext, und somit für jeden in dem offenen WLAN lesbar, verschickt werden.

Abhilfe kann ein VPN-Zugang bieten. Ein Virtual Private Network ist eine Art Tunnel. So gibt es irgendwo einen VPN-Server mit dem ihr euch verbindet. Diese Verbindung ist verschlüsselt und jeder Datenverkehr wird erst über den Tunnel geschickt, bevor der eigentliche Internetinhalt aufgerufen wird. Beispiel: Statt eine direkte Verbindung zu der Website X aufzubauen, wird die Verbindung über den VPN-Server Y geleitet. Der Datenverkehr vom eigenen Computer bis zum VPN-Server Y ist aber verschlüsselt (somit auch in dem offenen WLAN). Niemand kann also lokal den Datenverkehr sinnvoll verarbeiten und mitlesen.

Theoretisch kann jeder einen eigenen VPN-Server aufsetzen. Dies ist aber äußerst kompliziert und erfordert technisches Hintergrundwissen. BlackVPN.com (Referral-Code: BRFZRYK) bietet genau diesen Dienst für wenig Geld an. Der Vorteil: ihr könnt euch aussuchen, wo der VPN-Server stehen soll und könnt somit z. B. einen VPN-Server in den USA auswählen. Leitet ihr den Datenverkehr daher über einen US-Server, nimmt die aufgerufene Website an, ihr würdet in den USA setzen. Somit werden z. B. US-Angebote wie hulu.com (für Serien und Filme) für euch aufrufbar und auch Videos, die z. B. bei YouTube in Deutschland gesperrt sind, können somit angesehen werden.

Die VPN-Server können auf fast allen Geräten genutzt werden: Windows-PC, Mac, iPhone/iPad, Android-Geräte, u.v.m. Die Konfiguration wird sehr einfach beschrieben und in zwei Minuten erledigt. Einmal konfiguriert, kann die VPN-Nutzung je nach Bedarf einfach und schnell ein- oder ausgeschaltet werden. Zugang zum US-VPN-Server kostet normalerweise 13 Euro für drei Monate. Mit dem folgenden Referral-Code bekommt ihr Zugang zu einem Server sogar für 5 Euro für drei Monate: BRFZRYK. (Ich erhalte im Gegenzug 14 Tage Verlängerung meines Zugangs.)

Ihr könnt theoretisch auch mehrere Zugänge in verschiedenen Ländern erwerben. Mehr Informationen findet ihr dazu auf BlackVPN.com.


7 Jahre Caschys Blog, Verlosung Part 1

Nix mit Stadt Bremerhaven - Cashys Blog feiert Geburtstag und haut Geschenke raus:


Zehn gute Gründe: Darum muss David Hasselhoff Bundespräsident werden

  1. Einsatz für Deutschland: Jedes Kind weiß, dass es ohne Hasselhoff vermutlich keine Wiedervereinigung gegeben hätte. Das Amt des Bundespräsidenten ist eine große Ehre, warum daher dem großen Mann nicht auch etwas zurückgeben?
  2. Künstlerisches Talent: David Hasselhoff ist ein großartiger Sänger. Deutsche lieben Bundespräsidenten, die singen können.
  3. Transparenz: Natürlich passierte David Hasselhoff auch mal das ein oder andere Malheur. Im Gegensatz zu Wulff geht Hasselhoff damit aber offensiv um und die Probleme sind offen dokumentiert.
  4. International (an)gesehen: David Hasselhoff steht im Guinness-Buch der Rekorde als meistgesehener TV-Star.
  5. Autoland Deutschland: Hasselhoff liebt Autos. Faktisch fuhr er das beste Auto, das jemals geschaffen wurde. Deutschland ist mit den großen Marken Audi, BMW, Volkswagen, u. v. m. das Autoland schlechthin.
  6. First Ladies: Hasselhoff arbeitete beruflich schon mit vielen Frauen. Sicherlich wird da auch die ein oder andere Nachfolgerin für Betty Wulff dabei sein. RTL 2 strahlt daher jeden Sonntag um 14 Uhr die entsprechende Casting-Sendung aus.
  7. Deutsche Wurzeln: Hasselhoffs Ur-Ur-Großmutter Meta Hasselhoff war Deutsche.
  8. Nationaltrainer: David Hasselhoff war bereits deutscher Nationaltrainer.
  9. Der Deutsche Bohlen: Deutsche lieben Castingshows. Sie lieben Dieter Bohlen. David Hasselhoff ist der amerikanische Bohlen, bei dem sogar die Casting-Teilhehmer ihm zu Ehren Lieder schreiben.
  10. David Hasselhoff: David Hasselhoff ist David Hasselhoff.

Bildquelle: Wikipedia, Tylermiller805, gemeinfrei.



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