tumblr.henning-tillmann.de

Peer Steinbrück Skandale

Es nimmt leider kein Ende… 


Das leicht abgewandelte Thierse-Schwaben-Bashing

Wolfgang Thierse hat sich in einem Interview mit der Berliner Morgenpost über Schwaben in Berlin beschwert. Was wäre, wenn er das gleiche über Türken gesagt hätte? Nein, lieber Wolfgang, das ging absolut daneben.

Berliner Morgenpost: Können Sie dem Nachbarschaftsmix mit den vielen [Türken] und Latte-Macchiato-Muttis etwas abgewinnen?

Thierse: […] Ich ärgere mich, wenn ich beim [Imbiss] erfahre, dass es keine [Bulette] gibt, sondern [Köfte]. Da sage ich: In Berlin sagt man [Bulette], daran könnten sich selbst [Türken] gewöhnen. Genau das gleiche mit [Lahmacun]. Was soll das? In Berlin heißt es [Pizza mit Hack]. Da werde ich wirklich zum Verteidiger des berlinerischen Deutsch.

Ich wünsche mir, dass die [Türken] begreifen, dass sie jetzt in Berlin sind. Und nicht mehr in ihrer Kleinstadt mit Kehrwoche. Sie kommen hierher, weil alles so bunt und so abenteuerlich und so quirlig ist, aber wenn sie eine gewisse Zeit da waren, dann wollen sie es wieder so haben wie zu Hause. Das passt nicht zusammen.

(Anpassungen von mir nachträglich.)

Ich lebe in Berlin. Ich liebe die Vielfalt. Ich freue mich, dass hier Türken leben – und auch Schwaben!


Der Durchgang von der Wilhelmstrasse 65 zum Jakob-Kaiser-Haus im Zeitraffer. #bundestag (Taken with GifBoom)

Der Durchgang von der Wilhelmstrasse 65 zum Jakob-Kaiser-Haus im Zeitraffer. #bundestag (Taken with GifBoom)


Sicher in offenen WLAN-Netzen surfen

Bei Konferenzen, im Café, im Flughafen: An vielen Stellen hat man Zugang zu einem offenen WLAN. Der Vorteil liegt auf der Hand: kostenlos und meist ohne großen Konfigurationsaufwand kommt man ins Internet. Doch: jedes nicht verschlüsselte WLAN versendet intern Daten, so dass jeder im gleichen Netz mitlesen kann. Dies können u. U. auch sensible Daten, wie Kennwörter oder andere geheime Informationen, sein. Abhilfe können z. B. beim Surfen Websites sein, die über das verschlüsselte Protokoll HTTPS Daten verschicken. Die Mehrzahl der Seiten nutzt aber lediglich HTTP (also ohne das “S”), wodurch die Daten im Klartext, und somit für jeden in dem offenen WLAN lesbar, verschickt werden.

Abhilfe kann ein VPN-Zugang bieten. Ein Virtual Private Network ist eine Art Tunnel. So gibt es irgendwo einen VPN-Server mit dem ihr euch verbindet. Diese Verbindung ist verschlüsselt und jeder Datenverkehr wird erst über den Tunnel geschickt, bevor der eigentliche Internetinhalt aufgerufen wird. Beispiel: Statt eine direkte Verbindung zu der Website X aufzubauen, wird die Verbindung über den VPN-Server Y geleitet. Der Datenverkehr vom eigenen Computer bis zum VPN-Server Y ist aber verschlüsselt (somit auch in dem offenen WLAN). Niemand kann also lokal den Datenverkehr sinnvoll verarbeiten und mitlesen.

Theoretisch kann jeder einen eigenen VPN-Server aufsetzen. Dies ist aber äußerst kompliziert und erfordert technisches Hintergrundwissen. BlackVPN.com (Referral-Code: BRFZRYK) bietet genau diesen Dienst für wenig Geld an. Der Vorteil: ihr könnt euch aussuchen, wo der VPN-Server stehen soll und könnt somit z. B. einen VPN-Server in den USA auswählen. Leitet ihr den Datenverkehr daher über einen US-Server, nimmt die aufgerufene Website an, ihr würdet in den USA setzen. Somit werden z. B. US-Angebote wie hulu.com (für Serien und Filme) für euch aufrufbar und auch Videos, die z. B. bei YouTube in Deutschland gesperrt sind, können somit angesehen werden.

Die VPN-Server können auf fast allen Geräten genutzt werden: Windows-PC, Mac, iPhone/iPad, Android-Geräte, u.v.m. Die Konfiguration wird sehr einfach beschrieben und in zwei Minuten erledigt. Einmal konfiguriert, kann die VPN-Nutzung je nach Bedarf einfach und schnell ein- oder ausgeschaltet werden. Zugang zum US-VPN-Server kostet normalerweise 13 Euro für drei Monate. Mit dem folgenden Referral-Code bekommt ihr Zugang zu einem Server sogar für 5 Euro für drei Monate: BRFZRYK. (Ich erhalte im Gegenzug 14 Tage Verlängerung meines Zugangs.)

Ihr könnt theoretisch auch mehrere Zugänge in verschiedenen Ländern erwerben. Mehr Informationen findet ihr dazu auf BlackVPN.com.


7 Jahre Caschys Blog, Verlosung Part 1

Nix mit Stadt Bremerhaven - Cashys Blog feiert Geburtstag und haut Geschenke raus:


Zehn gute Gründe: Darum muss David Hasselhoff Bundespräsident werden

  1. Einsatz für Deutschland: Jedes Kind weiß, dass es ohne Hasselhoff vermutlich keine Wiedervereinigung gegeben hätte. Das Amt des Bundespräsidenten ist eine große Ehre, warum daher dem großen Mann nicht auch etwas zurückgeben?
  2. Künstlerisches Talent: David Hasselhoff ist ein großartiger Sänger. Deutsche lieben Bundespräsidenten, die singen können.
  3. Transparenz: Natürlich passierte David Hasselhoff auch mal das ein oder andere Malheur. Im Gegensatz zu Wulff geht Hasselhoff damit aber offensiv um und die Probleme sind offen dokumentiert.
  4. International (an)gesehen: David Hasselhoff steht im Guinness-Buch der Rekorde als meistgesehener TV-Star.
  5. Autoland Deutschland: Hasselhoff liebt Autos. Faktisch fuhr er das beste Auto, das jemals geschaffen wurde. Deutschland ist mit den großen Marken Audi, BMW, Volkswagen, u. v. m. das Autoland schlechthin.
  6. First Ladies: Hasselhoff arbeitete beruflich schon mit vielen Frauen. Sicherlich wird da auch die ein oder andere Nachfolgerin für Betty Wulff dabei sein. RTL 2 strahlt daher jeden Sonntag um 14 Uhr die entsprechende Casting-Sendung aus.
  7. Deutsche Wurzeln: Hasselhoffs Ur-Ur-Großmutter Meta Hasselhoff war Deutsche.
  8. Nationaltrainer: David Hasselhoff war bereits deutscher Nationaltrainer.
  9. Der Deutsche Bohlen: Deutsche lieben Castingshows. Sie lieben Dieter Bohlen. David Hasselhoff ist der amerikanische Bohlen, bei dem sogar die Casting-Teilhehmer ihm zu Ehren Lieder schreiben.
  10. David Hasselhoff: David Hasselhoff ist David Hasselhoff.

Bildquelle: Wikipedia, Tylermiller805, gemeinfrei.



SPD-Bundesparteitag 2011: Der Schulleiter ist zu Gast

Bei einem Bundesparteitag herrscht viel Trubel, Wuselei und Gemauschel. Insbesondere dann, wenn – wie beim Bundesparteitag 2011 – ungefähr 9000 Personen anwesend sind. Sigmar Gabriel hat gerade den Bundesparteitag eröffnet. Man konnte sogar hinten in der Halle verstehen, was er sagte. Dies ist ein großes Lob für den Vorsitzenden bei einem Bundesparteitag der SPD. Denn SozialdemokratInnen sind nicht gerade Paradeschüler einer Eliteschule. Wenige sind gestriegelt und gekämmt oder sitzen mit Krawatte am Tisch. Nein, sie sind eher wie SchülerInnen einer Gesamtschule. Manche sind ganz fleißig vorne mit dabei, aber viele sind auch eher mit dem Nachbarn, dem iPad oder sonst etwas beschäftigt. Die meisten haben Respekt vor dem Lehrer, aber er ist alltäglich.

So wie bei Sigmar Gabriel auf dem Bundesparteitag.

Manchmal wird es auch in der Schulklasse leise. Wenn z. B. der Direktor hereinkommt und etwas wichtiges sagen will. Selbst der größte Klassenclown weiß: Okay, jetzt muss ich zuhören. Man könnte eine Stecknadel fallen hören.

So wie bei Helmut Schmidt auf dem Bundesparteitag.


Steve Jobs war ein Visionär: 1997 beschreibt er die Realität von 2011

Steve Jobs war nicht nur ein großarigter CEO und charismatischer Mensch, er war vor allem auch ein Visionär. Dies beweist zum Beispiel dieses Video aus dem Jahre 1997. Er beschreibt, wie er sich die Zukunft vorstellt und in welchen Bereich Apple investieren sollte. Das, was er da beschreibt, hat er als Resultat dieses Jahr im Juni, also 14 Jahre später, vorgestellt: iCloud. Die Idee von iCloud ist: Du brauchst dir keine Gedanken darüber zu machen, wo deine Daten gespeichert sind, ob du ein Backup machen musst, etc. Du hast deine Daten, deinen Desktop, dein Benutzerprofil überall. Dies beschreibt Steve Jobs bereits 1997; hör- und sehbar in dem Video ab 13:12 als Antwort auf eine Frage aus dem Publikum.

Der wohl interessanteste Teil ist dieser:

One of my hopes is that Apple can do, through this new type of network (not so new, but for the average person it’s new) with gigabit Ethernet technologies and some of the new server stuff that’s coming down the pike and some thinner hardware clients, that Apple could make that as plug and play for mere mortals as it made the user experience over a decade ago. That’s one of the things where I think there’s a giant hole and I can’t communicate to you how awesome this is, unless you use it. And what you would decide within a day or two is that carrying around these non-connected computers or computers with tons of data and state in them is byzantine by comparison. So, there is about 3 or 4 things like that, where I think there is enormous opportunity and a lot of times both in people and in organizations, your greatest strength also can be your greatest weakness. Apple has been highlighted as having an incredibly great weakness of being totally and vertically integrated. It doesn’t make its own semi-conductors but it makes the hardware, it makes the software, it controls the user experience, it does the marketing. And many people are constantly calling for Apple to get out of the hard ware business because of that weakness that they perceive. I don’t agree with that. I perceive it as a potential weakness if not managed right. I also perceive it as Apple’s greatest strength if managed right.


iPhone/iPad/iPod Touch: Überflüssige “Andere” Dateien löschen

Wenn ihr selbst Besitzer/in eines dieser Geräte seid und ihr es bei iTunes angeschlossen habt, kam euch vielleicht schon einmal folgende Frage auf: Was sind „Andere“ Dateien?

Unter Umständen können diese einen beträchtlichen Anteil des gesamten Speicherplatzes des iOS-Geräts ausmachen. Dass SMS, MMS und sonstige Benutzerdateien auf dem Gerät Speicherplatz belegen ist verständlich. Dass es aber teilweise hunderte von Megabytes (oder gar ein, zwei Gigabyte) sind eher nicht. Ein Grund für die hohe Speicherauslastung können Installationsarchive sein, die nicht komplett heruntergeladen worden sind. Diese „Dateileichen“ entstehen, wenn eine App aus dem AppStore direkt über das Gerät per WLAN / Mobilfunknetz geladen oder aktualisiert wird, der Downloadvorgang aus irgendeinem Grund aber nicht korrekt abgeschlossen wurde. Dies ist bestimmt jedem schon einmal passiert.

So können diese unnötigen Dateien vom Gerät entfernt werden:

  1. Lade iFunBox (Windows). Für Mac kann z. B. IExplorer verwendet werden. Beachte: Dein iPhone, iPad oder iPod Touch kann (muss aber NICHT!) „gejailbreakt“ sein!
  2. Schließe dein iOS-Gerät an deinen Computer und starte das Programm.
  3. Navigiere in den Ordner „ApplicationArchives“ (bei iFunBox als Unterordner von „Raw Datei System“).
  4. Die Dateiarchiive in diesem Verzeichnis löschen.
  5. Fertig.

Durch dieses Verfahren wurden bei mir 2,2 GB (!) Speicherplatz frei. Beachte: Ich übernehme keine Garantie für dieses Verfahren – Nutzung auf eigenes Risiko! Daher vorsichtshalber zuvor Backups erstellen. Aber eigentlich dürfte, wenn man lediglich die unvollständigen Dateiarchive in ApplicationArchives löscht, nichts passieren.

Weiterer Tipp: Ihr solltet dem Gerät generell immer ca. 1 GB freiem Speicherplatz lassen. Diese werden für Auslagerungsdateien verwendet. Ist der Speicherplatz komplett oder fast komplett belegt wird das iPhone (iPad, iPhone Touch) deutlich langsamer!


14
To Tumblr, Love Metalab