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Sicher in offenen WLAN-Netzen surfen

Bei Konferenzen, im Café, im Flughafen: An vielen Stellen hat man Zugang zu einem offenen WLAN. Der Vorteil liegt auf der Hand: kostenlos und meist ohne großen Konfigurationsaufwand kommt man ins Internet. Doch: jedes nicht verschlüsselte WLAN versendet intern Daten, so dass jeder im gleichen Netz mitlesen kann. Dies können u. U. auch sensible Daten, wie Kennwörter oder andere geheime Informationen, sein. Abhilfe können z. B. beim Surfen Websites sein, die über das verschlüsselte Protokoll HTTPS Daten verschicken. Die Mehrzahl der Seiten nutzt aber lediglich HTTP (also ohne das “S”), wodurch die Daten im Klartext, und somit für jeden in dem offenen WLAN lesbar, verschickt werden.

Abhilfe kann ein VPN-Zugang bieten. Ein Virtual Private Network ist eine Art Tunnel. So gibt es irgendwo einen VPN-Server mit dem ihr euch verbindet. Diese Verbindung ist verschlüsselt und jeder Datenverkehr wird erst über den Tunnel geschickt, bevor der eigentliche Internetinhalt aufgerufen wird. Beispiel: Statt eine direkte Verbindung zu der Website X aufzubauen, wird die Verbindung über den VPN-Server Y geleitet. Der Datenverkehr vom eigenen Computer bis zum VPN-Server Y ist aber verschlüsselt (somit auch in dem offenen WLAN). Niemand kann also lokal den Datenverkehr sinnvoll verarbeiten und mitlesen.

Theoretisch kann jeder einen eigenen VPN-Server aufsetzen. Dies ist aber äußerst kompliziert und erfordert technisches Hintergrundwissen. BlackVPN.com (Referral-Code: BRFZRYK) bietet genau diesen Dienst für wenig Geld an. Der Vorteil: ihr könnt euch aussuchen, wo der VPN-Server stehen soll und könnt somit z. B. einen VPN-Server in den USA auswählen. Leitet ihr den Datenverkehr daher über einen US-Server, nimmt die aufgerufene Website an, ihr würdet in den USA setzen. Somit werden z. B. US-Angebote wie hulu.com (für Serien und Filme) für euch aufrufbar und auch Videos, die z. B. bei YouTube in Deutschland gesperrt sind, können somit angesehen werden.

Die VPN-Server können auf fast allen Geräten genutzt werden: Windows-PC, Mac, iPhone/iPad, Android-Geräte, u.v.m. Die Konfiguration wird sehr einfach beschrieben und in zwei Minuten erledigt. Einmal konfiguriert, kann die VPN-Nutzung je nach Bedarf einfach und schnell ein- oder ausgeschaltet werden. Zugang zum US-VPN-Server kostet normalerweise 13 Euro für drei Monate. Mit dem folgenden Referral-Code bekommt ihr Zugang zu einem Server sogar für 5 Euro für drei Monate: BRFZRYK. (Ich erhalte im Gegenzug 14 Tage Verlängerung meines Zugangs.)

Ihr könnt theoretisch auch mehrere Zugänge in verschiedenen Ländern erwerben. Mehr Informationen findet ihr dazu auf BlackVPN.com.


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